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Headline MarkierungHolzöl und Holzpflegeöl

Farblose Anstriche für Holz auf Leinöl-Basis

Holzfarben, Holzöle und Holzpflegeöle

  • Fußbodenöle
  • Parkettpflegeöle
  • Möbelpflege
  • Ölwachse
  • (Livos, Kreidezeit, Auro)

Öl auf Leinölbasis eignet sich für Holz und Natursteine.
Wir führen Holzimprägnierungen, Holzpflegeöl mit oder ohne Bienenwachszusatz und Öl für Steinfliesen.

Vorteile ökologischer Holzöle und Ölwachse

Holzöl auf Möbel: Wohlfühlklima für die Wohnung

Holz in der Wohnung, das Kontakt zur Luft hat, kann wegen seiner Eigenschaft, Wasser aufzunehmen und abzugeben, die Luftfeuchtigkeit in Räumen positiv beeinflussen.
Wenn die Holzfläche groß genug ist, z. B. ein Fußboden aus Parkett oder Massivdielen, kann das Holz das Raumklima tatsächlich sehr effektiv regulieren:
Trockene Luft, die die Atemwege austrocknet, wird angefeuchtet, indem das Holz Wasser an die Luft abgibt. Feuchter Luft, die drückende Schwüle erzeugt, wird Wasser entzogen, indem das Holz Wasser aufnimmt.

Holzöl auf Tisch & Arbeitsplatte, Tisch der Schreinerei Vogler

Dieser Vorgang ist allerdings nur möglich, wenn das Holz nicht durch luftdichte Beschichtungen, etwa Lack, von der Raumluft abgeschlossen wird.
Für den Schutz des Holzes empfiehlt es sich daher, diffusionsoffene Holzöle zu verwenden, die das Holz imprägnieren und gegen Verschmutzungen sowie kurzzeitige Feuchtigkeit schützen, aber die Holzporen für Wasserdampf aus der Luft offen lassen.

Holzöle mit Harzanteil werden sehr hart und sind auch für Tische und Arbeitsplatten geeignet.
Der Esstisch rechts und die abgebildete Küche stammen aus dem Hause Henche und wurden mit oxidativem Holzöl von Auro behandelt.

Weitere Beispiele für die natürliche Behandlung von Holzmöbeln mit Holzöl sind die Tische der Schreinerei Henche und die Tischhocker aus der Manufaktur CordesVoss:

Auro Hartöl für Holztisch der Firma HencheHolzhartöl für Tisch, Firma CordesVoss

Holzöl und Holzpflegeöl: die Basiszutaten

Holzöl innen, Wohnraumgestaltung mit Holzöl

Die Grundstoffe ökologischer Holzöle und Holzfarben werden aus Baumharz und Leinöl gewonnen.

  • Baumharz wird zu Balsam-Terpentinöl und Kolophonium weiterverarbeitet.
    Dafür wird der Rohstoff Baumharz erhitzt und destilliert.
    Balsam-Terpentinöl ist der Teil, der aus der Destillation gewonnen wird. Es ist relativ schnell flüchtig und eignet sich als natürliches Lösemittel.
    Kolophonium ist der feste Bestandteil, der bei der Destillation zurück bleibt. Es hat eine bernsteinähnliche Färbung.
    Kolophonium ist Harz, es verleiht dem Anstrich Härte. Das Harz wird in hocherhitztes Leinöl eingeschmolzen und bleibt bis zur Aushärtung nach dem Auftragen auf das Holz in dem flüssigen Holzöl gelöst.
  • Leinöl wird aus den Samen des Ölleins (Gattung: Linum) gewonnen.
    Leinöl besteht aus sehr kleinen Molekülen, die durch die Kapillarkräfte der Holzporen bis zu 4mm tief in die Holzfasern eindringen: genau so, wie sich trockenes Holz mit Wasser vollsaugt.
    Leinöl - Standöl
    ist Leinöl, das sich bereits zu längeren Molekülen verbunden hat. Leinöl - Standöl entsteht, wenn man Leinöl sehr lang ruhen lässt und den kurzen Molekülen Gelegenheit gibt, sich zu verbinden.
    Im modernen Produktionsverfahren wird das Standöl durch Erhitzen in relativ kurzer Zeit aus dem Leinöl hergestellt.
    Das Leinöl-Standöl sorgt dafür, dass ein Fußbodenöl oder eine Holzfarbe dickflüssig ist. Leinöl-Standöl zieht nicht in das Holz ein, sondern bildet die deckende und schützende Oberflächenschicht.
  • Leinöl hat bekanntlich viele ungesättigte Fettsäuren. Dadurch ist das kurze und tiefbindende Leinöl in der Lage, sich mit den längeren und größeren Ölmolekülen des Leinöl-Standöls chemisch zu verbinden und die Oberfläche der Holzfarbe zu stabilisieren.

Zusätzlich zu dem Balsam-Terpentinöl wird je nach Anwendungsbereich ätherisches Zitrusöl als Lösungsmittel beigegeben. Diese Zitrusöle sind für manche Allergiker eine Gefahr, weshalb diese auf Holzöl ohne Zitrusöl oder Holzöle auf Wasserbasis (AURO Aqua-Öle) ausweichen sollten.

Warnhinweis: Entzündungsgefahr durch ätherische Öle!

Warnhinweis: Holzöl und Holzfarbe ist selbst entflammbar!

Warnhinweis:
Bei der Verarbeitung von Naturfarben, Naturlasuren und Naturölen auf Naturölbasis kann sich das Baumwolltuch oder das Polierpad von selbst entzünden! Deswegen müssen alle Gegenstände, die mit dem Holzöl oder der Holzfarbe in Berührung kommen, zum lufttrocknen glatt und offen aufgehängt werden!

Anwendungsbereiche der Holzöle & Wachse

Holzöl und Holzwachs kann für Möbel aus Holz und Holzfußböden wie Parkett eingesetzt werden. Da die Beanspruchen des Fußbodens höher ist, werden hierfür Holzöle verwendet, die einen höheren Harzanteil haben und eine härtere Oberfläche ausbilden.

Mit Öl oder Wachs behandelte Fußböden müssen in regelmäßigen Abständen nachgepflegt werden. Das Zeitintervall liegt je nach Beanspruchung zwischen einem Jahre (Eingangsbereich einer Gaststätte) und 10 Jahren (selten benutzte Räume wie Schlafzimmer oder Gästezimmer).

Möbelpflege mit Holzöl, Ölwachsen oder Bienenwachsbalsam

Möbelpflege mit natürlichem Holzöl von Kreidezeit

Holzmöbel können geölt, mit einem Ölwachs behandelt, oder gewachst werden.
Üblicherweise handelt es sich bei dem Wachs um Bienenwachs.

Wachshaltige Öle oder Lappenwachs erzeugen eine angenehmen matten Glanz. Nach dem Austrocknen ist das Bienenwachs grifffest.

Holzöl für die Möbelpflege ist dünnflüssig und daher in der Anwendung einfach. Ein Holzöl für die Möbelpflege kann vorsichtig mit dem Pinsel aufgetragen oder mit einem Lappen eingerieben werden.

Ein Beispiel für die Anwendung von Holzwachs sind die Kirchenbänke der katholischen Kirche in Trienz, die mit AURO Hartwachs behandelt wurden.

Holzwachs Oberflächen Behandlung der Kirchenbänke in Trienz

Imprägnierung von Holzfußböden mit Holzhartöl oder Fußbodenwachs

Holzöl für den Fußboden, Fußbodenhartöl von Kreidezeit

Für Holzfüßböden gibt es spezielles Holz-Hartöl, zum Beispiel das Koimos Fußbodenöl Nr. 208 und das Kunos-Naturöl-Siegel Nr. 288, beide von der Firma Livos.

Soll eine Holzoberfläche mit einem Fußbodenwachs behandelt werden, wird sie zunächst geölt, wobei Naturöle als Grundierung dienen.

Danach wird das Fußbodenwachs mit einer Poliermaschine aufgetragen und poliert. 

Als Wachs für Holzfußboden kann beispielsweise der Bilo-Fußbodenwachs Nr. 303 von Livos verwendet werden.

Holzöl für den Fußboden, Fußbodenöl Hartöl PurSolid

Der Vorteil gewachster Oberflächen gegenüber Holzöl besteht darin, dass das Wachs besser polierbar ist und Aststellen, in denen ein Holzöl kaum einziehen kann, mit dem Wachs gleichmäßig mitbehandelt werden können: Aststellen glänzen mehr, wenn der Bodem mit Fußbodenöl behandelt wird.

Zudem bietet gewachstes Holz ein etwas anderes haptisches Erleben: Die Oberfläche ist glatter, die Holzfaser ist weniger tastbar.

Wegen der einfacheren Renovierbarkeit empfehlen wir für Fußböden Fußbodenhartöle. Für Möbel ist Holzwachs dagegen eine gute Alternative.

Ein mit Holzöl geölter Holzfußboden bekommt eine ähnliche Optische Wirkung wie ein gewachster Holzfußboden, wenn bei der Reinigung zum Wischwasser etwas Carnaubawachs-Emulsion von (z. B. von Kreidezeit) zugesetzt wird.

Gewachste Holzoberflächen müssen immer wieder mit Wachs behandelt werden

Diese Entscheidung für eine Holzwachs, z. B. Bienenwachsbalsam, ist langfristig:
Einmal mit Wachs behandeltes Holz muss immer wieder mit Holzwachs nachgepflegt werden, da sich reine Holzöle nicht mit der Oberfläche verbinden können!

Die Behandlung mit reinem Öl, wie den harzhaltigen Fußbodenölen oder Möbelpflegeölen, ist bei bereits gewachstem Holz ausgeschlossen.

Farbveränderung des Holzes durch die Behandlung mit Holzöl

Um das Holz vor Verunreinigungen und dem sog. Vergrauen zu schützen, muss unbehandeltes Holz mit Holzöl behandelt werden.

Holz bekommt bei der Behandlung mit Holzöl einen intensiven Farbton

Dabei bekommt das Holz durch das Öl eine andere Farbwirkung, obwohl das Öl nicht pigmentiert ist. Diese Farbwirkung wird als "Anfeuern" beschrieben:
Geöltes Holz erscheint intensiver und dunkler als das unbehandelte Holz vor der Anwendung des Holzöls und scheint einen leichten Rotton zu erhalten.

Die optische Veränderung des Holzes durch Holzöl hat ihre Ursache darin, dass die Oberfläche des unbehandelten Holzes noch ziemlich rauh ist (es handelt sich um geschliffenes Holz) und das einfallende Licht von den mikroskopisch kleinen Holzfasern stark gebrochen und unregelmäßig reflektiert wird.

Bei der Behandlung mit Holzöl entsteht eine glattere Oberfläche.
Das ist mit den Fingerkuppen spürbar, wenn Sie geöltes Holz und unbehandeltes Holz miteinandern vergleichen.
Wegen der Glättung durch das Holzöl wird das einfallende Licht weniger stark reflektiert und gestreut. Das mit Holzöl behandelte Holz erscheint dunkler und in seiner Farbe intensiver, nämlich etwa in der Farbe, die frisches und damit nasses Holz hat, wenn der Baum gefällt wird.

Um diesen Farbunterschied zu vermeiden, kann in das Holzöl ein weißes Pigment hinzugegeben werden. Solche weißen Holzöle gibt es bereits fertig zu kaufen. Das weiße Pigment übernimmt dann die Rolle der kleinen Holzfasern des unbehandelten Holzes und sorgt dafür, dass das Licht weiterhin reflektiert und gestreut wird.

Wenn Sie Ihr Holz mit weißem Holzöl behandeln, wird sich die Farbe des Holzes deutlich geringer verändern. Der Weißgrad wird dadurch bestimmt, ob Sie das Holzöl einmal, zwei mal oder drei mal auftragen.

Fußbodenrenovierung mit Holzöl

Geölte Holzböden lassen sich ökonomisch renovieren, ohne dass das Öl vollständig entfernt werden muss, da sich das alte und das neue Fußbodenöl wieder miteinander verbinden kann.

Soll ein bereits geölter Holzboden mit Fußbodenöl nachbehandelt werden, sollte er zunächst mit einer Holzbodenseife gereinigt werden, um Schmutz zu entfernen und das alte Öl teilweise zu entfernen. Für die Reinigung des Holzbodens kann eine Rotationspoliermaschine und Reinigungspads verwenden.

Das frische Holzöl wird mit einer Rotationspoliermaschine vorsichtig verteilt und poliert. Unerfahrene Heimwerker machen oft den Fehler, zu viel Öl zu verwenden. Dann bildet sich eine unansehnliche Ölhaut auf dem Parkett. Beachten Sie daher folgendes:

  • Das Holzöl darf nie aus der Dose auf den Boden geschüttet werden!
  • Bewährt hat sich der Auftrag des Fußbodenöls mit einer Lackierrolle, die in einer Lackierschale kontrolliert mit Öl benetzt wird.
  • Auch der Auftrag des Öls mit einem Pflanzenbefeuchter (Sprühflasche) ist eine gute Möglichkeit.

Die Kosten der Renovierung eines geölten Holzfußbodens

Das folgende Preisbeispiel ist für eine normalgroße Wohnung mit 50m² Bodenfläche berechnet:

  1. Reinigung: Rotationsschleifmaschine für 25€ pro Tag Leihgebühr
  2. Reinigung: 2 Spezialpads, je 2,40€
  3. Reinigung: Hain Fußbodenseife für 13,45€
  4. Ölen: 2 Dosen Livos Naturölsiegel á 0,75 Liter: jeweils 27,30€
  5. Ölen: 2 Spezialpads, je 2,40€
  6. Ölen: Rotationsschleifmaschine, siehe oben
  7. Arbeitskosten: Die Renovierung des Holzfußbodens mit natürlichem Holzöl ist einfach und kann problemlos von Heimwerkern selbst ausgeführt werden: 0€
  8. Zeit: 2 Tage bzw. 1 Wochende

Insgesamt fallen also für die Renovierung des Holzbodens, der mit natürlichem Holzöl behandelt ist, ca. 110€ inkl. MwSt. an.

Die Renovierung kleinerer Schadstellen eines geölten Holzbodens mit Fußbodenöl

Bei kleineren abgetretenen Stellen, zum Beispiel wenn das Holz im Eingangsbereich beginnt, an Glanz zu verlieren, genügt es, das Holz mit einem Lappen und etwas Öl nachzupolieren. 

Warten Sie mit der Behandlung nicht, bis das Öl vollständig abgetreten ist, denn dann lagern sich graue Verschmutzungen in das Holz ein. Sollte das der Fall sein, ist der Holzboden mit einer Holzbodenseife und ein wenig Wasser zu schrubben, bis die grauen Verunreinigungen entfernt sind.
Danach wird das Holzbodenöl mit einem Lappen eingerieben oder, bei größeren Stellen, mit einer Lackiererolle sparsam aufgetragen und danach mit einem Lappen einpoliert. Je nach Saugverhalten des Bodens können Sie das Öl bis zu drei mal auftragen.

Die Komplettrenovierung gealterten Parketts durch Schleifen und Ölen

Ist Parkett oder ein Holzfußboden zerkratzt oder großflächig abgetreten, kann er abgeschliffen werden.

Ein Holzboden, der abgeschliffen und frisch geölt wird, sieht nach der Behandlung wieder aus, wie ein neuer Holzboden.

Der Vorteil gegenüber lackiertem Parkett ist dabei, dass das Abschleifen eines geölten Holzbodens verhältnismäßig leicht ist.

Das Abschleifen des Holzbodens sollte unbedingt von einem Fachmann/ einer Fachfrau vorgenommen werden, da er/sie in der Lage ist, das Holz sehr gleichmäßig abzutragen:
Verweilt der Schleifteller der Schleifmaschine zu lang an einer Stelle des Bodens, wird eine Vertiefung hineingeschliffen, die nur dann wieder ausgeglichen werden kann, wenn die gesamte Umgebung auch erniedrigt wird. Das ist meistens nicht möglich.

Um Ihr Parkett oder Ihren Holzfußboden mehrmals abschleifen und ölen zu können, sollten Sie beim Kauf von Parkett darauf achten, dass das Parkett eine Nutzschicht von mindestens 3,5mm Dicke hat. Bei 2mm dicker Nutzfläche kann das Parkett nur ein einziges Mal abgeschliffen werden, bei einer Nutzschicht von 3,5mm kann der Holzboden mindestens drei mal durch Schleifen und Ölen renoviert werden.

Die Vorteile der Holzbehandlung mit Holzölen statt mit einem Lack

Je mehr Harz in einem Holzöl enthalten ist, desto härter wird die Oberfläche. Die Diffusionsfähigkeit des Holzes wird aber gleichzeitig verringert.

Ein Holz-Lack besteht ausschließlich aus Lösemitteln und Harzen. Wenn der Lack trocknet, entsteht eine zusammenhängende Oberfläche aus Harz. Diese ist für Wasserdampf unpassierbar.

Enthält der Holzlack keine Pigmente, spricht man von Klarlack.
Das Holz ist bei einer Behandlung mit Klarlack zwar sichtbar, es ist aber wie unter eine Glasfläche vom Raum abgeschlossen.
Bei lackiertem Holz haben Sie in erster Linie Lack unter den Füßen, kein Holz, und der lackierte Holzfußboden ist für das Raumklima genau so wertlos wie ein Laminatboden oder Keramikfliesen.

Holzölfarbe und Holzöle aus Naturöl haben zahlreiche Vorteile:

  • Geöltes Holz reguliert die Luftfeuchtigkeit: Das ist ein Wohlfühlfaktor und beugt Schimmel in der Wohnung vor.
  • Natürliche Holzfarbe & Holzöl sind diffusionsoffen, d. h. das Holz kann unter der Farbe trocknen.
  • Natürliches Holzöl imprägniert das Holz, ohne eine Schicht auf der Oberfläche zu bilden. So können Sie das Holz fühlen, wenn Sie die Oberfläche berühren.
  • Natürliche Holzfarbe & Holzöl auf Leinölbasis blättern nicht ab, da das Leinöl bis zu 4mm tief in das Holz eindringt.
  • Gute Renovierbarkeit bzw. Restaurierbarkeit, da das Abschleifen unproblematisch ist (Holzöle sind weicher als Lack).
  • Natürliche Holzfarben & Holzöle sind biologisch abbaubar.
  • Natürliches Holzöl und Holzfarbe werden umweltschonend aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt.

Kratzfeste Kunstlacke?

Die sog. Kratzfestigkeit der Kunstlacke wird oft als Argument angeführt, diese in stark beanspruchten Bereichen wie Türschwellen oder in Verkaufsräumen, Büros etc. einzusetzen.

Leider hinterlässt schon ein festgeklemmtes Steinchen in der Schuhsohle mikroskopisch feine Kratzer auf dem Boden.

Obwohl Kunstlacke für Holz härter sind als Naturlacke, bekommt die Oberfläche der  Kunstlacke mit der Zeit durch mechanische Einwirkung größere Kratzer, die weißlich schimmern und in die sich mit der Zeit kleine Schmutzpartikel als sichtbarer grauer Belag einlagern.

Wenn dieser Zustand erreicht ist, steht bei lackiertem Holz eine aufwändige Renovierung an.

Abblättern bei konventionellen Holzfarben und Holzlacken

Abblätternder Holzlack auf einem alten Schrank

Holzlack am Schrank löst sich ab - Großaufnahme

Lackierter Schrank: Problematisch für eine Restaurierung ist der abblätternde Kunstlack.

Holz dehnt sich bei Temperaturschwankungen immer etwas aus oder zieht sich zusammen, da jedes Holz in unseren Breitengraden auch nach dem Trocknen noch ca. 10% Wasser enthält und dieses Wasser je nach Temperatur einen anderen Dampfdruck entfaltet.

Bei dem Schrumpfen und Ausdehnen des Holzes erhalten die starren Kunstharz-Holzlacke und Kunstharz-Holzfarben Haarrisse, durch die Feuchtigkeit eindringt.

  • Unter dem undurchlässigen Kunstharz entwickelt das Wasser bei hohen Temperaturen einen starken Dampfdruck, vergleichbar einem Druckkochtopf.
  • Dieser Druck sprengt die Kunstharze ab, die ohnehin nur auf der Oberfläche des Holzes haften.
  • Die Risse werden größer.
  • Der Vorgang beschleunigt sich.
  • Der Lack muss von dem Holz muss aufwändig abgeschliffen werden.

Im Bild unten ist gut zu sehen, wie der Lack an der stärker beanspruchten Tischkante von Wasser unterwandert und nach und nach abgesprengt wird. Ein unschöner Nebeneffekt ist, dass das Holz durch die andauernde Feuchtigkeit seine frische Farbe verliert und unansehnlich grau wird.

Holzlack an einem Tisch blättert ab

Pflege und Schutz für Terrassenhölzer & Terrassendielen gegen Feuchtigkeit

Terrassenöl von Auro

Für den Schutz von Terrassendielen bietet Auro spezielles Terrassenöl an:
Auro Pflegeöl für Terrassendielen

Das Terrassenöl von Auro ist in drei Farbtönen erhältlich:

  • Terrassenöl Teak Nr. 110-81
  • Terrassenöl Bankirai Nr. 110-85
  • Terrassenöl Lärche Nr. 110-89

Die Pigmentierung des Terrassenöls ist wichtig, damit das Holz vor UV-Strahlung geschützt wird und nicht ausgraut.

Weitere Informationen über Terrassendielen finden Sie auf unserer Informationsseite: Terrassendielen Stuttgart