Natürlich wohlfühlen und Wohngifte vermeiden durch Naturbaustoffe
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Farben werden in ihrer Bedeutung für die Gebäude meist unterschätzt: Ihr Volumen- und Gewichtsanteil an dem Gesamtgebäude ist im Vergleich zu den Massivbaustoffen, Dämmstoffen, Konstruktionselementen, Holz etc. extrem klein und die Materialkosten sind im Vergleich zu den Preisen für den Rohbau, die Sanitäreinrichtungen oder die Böden vernachlässigbar. Deswegen wird ihre Bedeutung häufig ebenfalls für vernachlässigbar gehalten und finanzielle Erwägungen sind der Beweggrund, herkömmliche Farben zu verwenden. Das ist aber eine schwerwiedende Fehleinschätzung. Die Wandfläche in der Wohnung ist riesig
Atmungsaktive Wände für´s Wohlfühlklima
Parkett und Massivdielen fühlen sich immer angenehm und warm an.Wegen ihrer gute Wärmeeigenschaften sind Holzböden sehr angenehm, um darauf zu liegen oder zu gehen: Massivdielen und Parkett sind atmungsaktiv und gut für´s RaumklimaDie große Oberfläche des Bodens macht Ihr Parkett zu einem potentiellen Baustein, um das Raumklima zu regulieren, das Holz naturgemäß sehr sehr atmungsaktiv ist und deswegen viel Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen kann. Wird die Oberfläche des Parketts oder der Massivdielen mit Naturöl und Naturwachs behandelt, so ist der Holzboden sehr strapazierfähig und bleibt gleichzeitig offenporig. Ein solcher Boden ist ein wertvolles und wunderbar angenehmes Bauelement in Ihrer Wohnung. Lackiertes Parkett verkaufen wir nicht, obwohl es oft relativ billig angeboten wird. In vielen Fällen ist es nicht einmal notwendig, Ihr Parkett dazu abzuschleifen. Geöltes Holz behält seine Fähigkeit, mit der Luft in Feuchtigkeitsaustausch zu stehen
Ein Holzboden aus Parkett oder Massivdielen genügt höchsten hygienischen Ansprüchen.Wie schon erwähnt ist Holz ein schlechter Wärmeleiter. Das bedeutet, dass die Oberfläche Ihres Parketts selbst dann warm ist, wenn der Estrich unter dem Parkett viel kälter ist. Falls Sie keine Fußbodenheizung haben sollten oder diese im Sommer abschalten, wird dies immer der Fall sein. Da sich oberen Millimeter Ihres Parketts durch die Raumluft erwärmen, hat Luftfeuchtigkeit keine Chance, dort zu kondensieren - auch nicht in Ecken oder unter Möbelstücken. Dadurch trägt Parkett wirksam dazu bei, Bakterienwachstum zu verhindern. Im Unterschied zu Teppichböden kann ein Holzboden auch mit einem feuchten Tuch gereinigt werden und erfüllt damit höchste hygienische Ansprüche. Achten Sie aber darauf, dass beim reinigen kein freies Wasser auf den Boden gelangen darf, da dieses durch die Fugen unter den Boden sickern und den Boden zerstören würde. Teppiche und TeppichbödenRegulierung der LuftfeuchtigkeitDurch ihr hygroskopisches Verhalten hat die Wolle die Möglichkeit, ganze zu 40 % ihres Eigengewichtes an Wasser aufzunehmen, ohne dabei feucht zu wirken. So kann sie Feuchtigkeit aus der Raumluft aufnehmen oder Feuchtigkeit abgeben wenn die Raumluft zu trocken ist. Der Staub bleibt am Boden
Der Teppich selbst lässt sich hervorragend reinigen, da das Wollhaar durch eine natürliche Fettschicht umgeben wird, die Schmutzpartikel am Eindringen hindert. Schmutz bleibt auf der Wollhaaroberfläche und kann von dort abgenommen werden.
Luftfeuchtigkeit und WohlfühlklimaDie Temperatur und der Gehalt an Wasserdampf der Luft sind neben dem Gehalt an CO2 und Sauerstoff maßgeblich dafür verantwortlich, ob ein Mensch sich wohlfühlt oder nicht, ob Wärme als angenehm oder drückend empfunden wird und ob und wie stark Sie schwitzen. Ein Rechenbeispiel zur Luftfeuchtigkeit im RaumIm Durchschnitt beträgt der Gehalt an Wasserdampf in der Luft nur 1,3% des Volumens. Das ist wenig und bedeutet, dass relativ geringe Mengen an Wasser, die in einem geschlossenen Raum als Wasserdampf in die Luft abgegeben werden, die Luftfeuchtigkeit im Vergleich zum Normalwert bereits sehr stark erhöhen: Untersuchungen zeigen, dass sich Menschen bei ca. 21°C und ca. 50% Luftfeuchtigkeit am wohlsten fühlen. Helpster: Gesundes Raumklima Als Grenzwert für das menschliche Empfinden, dass es schwül sei, gilt eine absolute Lufteuchtigkeit von 13,5 Gramm Wasser pro Kubikmeter Luft. Wikipedia: Schwüle Im Vergleich zum Wohlfühlwert bei gleicher Temperatur sind das etwa 4,2 Gramm pro Kubikmeter Luft mehr. Menschen geben durch das Atmen pro Stunde zwischen 5 bis 20 Gramm Wasser an die Luft ab. Zimmerpflanzen je nach Größe 5 bis 20 Gramm. Albrecht: Schimmelpilz durch Luftfeuchtigkeit Die 210 Gramm Wasser Unterschied zwischen Wohlfühlklima und drückender Schwüle werden bei 30 Gramm Wasserdampf-Abgabe pro Stunde nach 7 Stunden erreicht. Hier hilft regelmäßiges Lüften. Um den Anstieg langsamer ablaufen zu lassen können Baustoffe helfen, die Wasserdampf zwischenspeicher können, z. B. offenporige Mineralien wie Kalk und Lehm, Pflanzenfasern und Wolle oder Holz. Seit Energiesparen ein wichtiges Thema geworden ist, werden Häuser immer besser gegen Wärmeverlust isoliert - und erwerben als ungewollten Nebeneffekt die Eigenschaft, dass Wasserdampf nicht mehr aus den Räumen ins Freie gelangen kann. Schrader-Fensterbau über Luftfeuchtigkeit. Wird dann auch noch sparsam gelüftet, ist ein Schimmelproblem vorprogrammiert und das Wohlfühlklima ist ohnehin verloren. Für Büros ist ein schlechtes Raumklima mit zu hoher Luftfeuchtigkeit nicht nur für die Mitarbeitet unangenehm, sondern auch betriebswirtschaftlich schädlich: Unwohlsein, Unlust und Unkonzentriertheit sind die scheinbar unerklärbaren Probleme am Arbeitsplatz, gegen die es doch eine einfache Abhilfe gäbe: Naturbaustoffe. |









