Startseite » Katalog » Wärmedämmung

Mit Ökologischer Wärmedämmung Schimmel vermeiden

Die wichtigsten Naturdämmmaterialien sind Flachs, Hanf, Holzfaser und Wolle.

Sie sind konventionellen Dämmstoffen wir Polystyrolplatten oder Glasfasern mit zusätzlicher Dampfsperre in mehrfacher Hinsicht überlegen:

 

  •  Naturdämmmaterialien erlauben eine maßvolle Luftzirkulation und verhindern so Wohnschimmel
  • sie können Feuchtigkeit aufnehmen und regulieren so das Wohnraumklima
  • sie geben keine giftigen Gase an die Luft ab und sind gesundheitlich vollkommen unbedenklich.

 

Mit Naturdämmstoffen erhalten Sie eine effektive Wärmeisolation und erzeugen ein gesundes Wohlfühlklima in Ihren Räumen.

Kein Wohnschimmel dank maßvoller Luftzirkulation

Dank der maßvollen Luftzirkulation, die Naturdämmstoffe erlauben, wird der Entstehung von Schimmel an und in den Wänden vorgebeugt. Dieses Problem tritte bei herkömmlich abgedichteten Gebäuden oft auf. (Siehe Wohnschimmel)

Feuchtigkeitsregulierung durch die Eigenschaften der Naturfaser

Naturdämmstoffe regulieren das Raumklima, indem sie Feuchtigkeitsüberschüsse aus der Raumluft aufnehmen und diese bei trockener Luft wieder abgeben.

(siehe Wohlfühlklima)

Dafür ist die Flachsfaser bekannt. Sie ist eine Hohlfaser, saugt Feuchtigkeit auf und verteilt die Feuchtigkeit  über ihre ganze Fläche.
Die Feuchtigkeit wird gepuffert, wenn die Luftfeuchtigkeit hoch ist. Ist die Leuchtfeuchtigkeit niedrig trochnet die Flachsfaser nach und nach aus. Diese Zyklen verträgt die Faser ohne Schaden.

Durch die Feuchtigkeitsaufnahme werden die Wärmedämmeigenschaften nicht geringer.

Im Gegensatz zur Hanffaser kann Mineral- oder Glaswolle die Feuchtigkeit nicht speichern, so dass Dampfsperren eingebaut werden müssen, die die Luftzirkulation unterbrechen.

Wärmedämmung einmal etwas anders betrachtet

Bei Wärmedämmung denkt man normalerweise zuerst an den Energieverlust durch Wände und Fenster nach außen, wenn die Wohnräume im Winter beheizt werden. Doch es auch umgekehrt ist Wärmedämmung sinnvoll:
Naturfasern sind ein sommerlicher Wärmeschutz gegen die heiße Luft außerhalb des Gebäudes. Die Flachsfaser hat eine hohe spezifische Fähigkeit, Wärme zu speichern. Dadurch wird die Wärmeenergie, die von den warmen Ziegeln nach innen zum Wohnbereich hin abgegeben wird, bei einer Flachsinnendämmung zuerst von den Flachsfasern aufgenommen. Der Flachs erwärmt sich langsamer als herkömmliche Dämmstoffe und gibt deswegen weniger Wärme an die Wohnräume ab. So bleibt die Raumluft deutlich kühler.

Das ist für den Dachausbau besonders wichtig, da die schrägen Dachflächen von der Sonnenstrahlung besonders stark aufgeheizt werden.

Wohnraumchemikalien und Gesundheitsrisiken: besser Naturdämmstoffe

Naturdämmstoffe sind chemikalisch unbedenklich und deswegen eine guter Alternative zu konventionellen Wärmedämmstoffen. (siehe Wohngifte)

Verarbeitungshinweise

 

Naturdämmstoffe können wie jedes organische Material durch die Arbeit von Mikroorganismen zersetzt werden. Das ist gut so, da diese Werkstoffe am Ende der Werkstofflebenszeit die Natur nicht belasten.
Bei der Verwendung der Materialien muss aber darauf geachtet werden, dass diese keiner unmittelbaren Feuchtigkeit ausgesetzt sind, ansonsten verrottet der Dämmstoff. HIerfür gibt es spezielle Dichtmaterialien, die den Kontakt mit Wassertröpfchen verhindern und gleichzeitig Wasserdampf passieren lassen.

Feuchtigkeit im Dachbereich schließen sie aus, indem

  • das Vordach mit GUTEX Multiplex Top bitumiert und
  • eine Winddichtungsplane eingebaut wird. 

Für die Außendämmung ihres Gebäudes wird eine sog. Vorsatzschalung aus Holz angebracht, hinter der die Dämmmaterialien geschützt sind.

 

Bei der Abdichtung von Fensterrahmen und Fenstern wird die Überlegenheit der Naturdämmstoffe über konventionelle Dichtstoffe direkt sichtbar: Während Fugenstreifen aus Hanf elastisch bleiben, wird PU - Schaum früher oder später spröde. Es entstehen Abrissfugen in den ausgespritzten Hohlräumen, die als Wärmebrücken die vorhergehenden Bemühungen zur Wärmedämmung ad absurdum führen.

 

(Wir können keine Garantie für den Erfolg der Baumaßnahmen geben, wenn Sie sich ausschließlich auf die im Internet veröffentlichten Beschreibungen beziehen. Bitte lassen Sie sich von uns beraten.)

 

 

Wanddämmungen

Mit den Lehmbauprodukten können ganze Wände errichtet werden - auch innerhalb bereits bestehender Altbauwohnungen mit schlechter Wärmedämmung.
Diese Lehmbauwände sind eine echte Alternative zur Wärmeisolierung an der Außenseite der Gebäude. Einfach im Innenbereich vor die kalte Außenwand gebaut dämmen sie hervorragend gegen Wärmeverluste. In allen Varianten hat die zusätzliche Lehminnenwand zudem sehr gute schallschützende Eigenschaften.

Die Errichtung der Innenwand kann in vier verschiedenen Systemen erfolgen:

  • die Innenschale aus Holzlehm
  • die Innenschale aus Leichlehmsteinen
  • die Innenschale aus Dämmplatten
  • die Stapeltechnik

Bei der Innenschale aus Holzleichtlehm werden zunächst Kanthölzer vertikal auf die bestehende Wand geschraubt, auf denen dann eine fertig geliefertes Geflecht aus Schilfrohrgewebe befestigt wird. In den Hohlraum, der so entsteht, wird der sog. Holzleichtlehm eingefüllt. Holzleichtlehm ist ein Gemisch aus Holzhackschnitzeln und Lehm, der in plastischem Zustand fertig für die Verarbeitung an die Baustelle geliefet wird. Diese Technik ermöglicht es, größere Unebenheit auszugleichen und lässt Kabel und Rohre problemlos verschwinden.

Bei der Innenschale aus Leichtlehmsteinen ist ein wenig Geschick des Maurers erforderlich: Hier wird mit Lehmsteinen und Lehmmörtel eine Mauer in bester Handwerkstechnik erstellt.

Die Stapeltechnik kommt ohne Mörtel und ohne Wasser aus und verursacht so keinerlei Verunreinigungen. Trotzdem entstehen grundsolide Wärmespeicherwände: Ein horizontal auf die Wand geschraubtes Trägergerüst aus Kanthölzern dient als Stütze für Lehmziegel oder ungebrannte Lehmsteine, sog. Grünlinge.
Diese werden wie in einem Mauerwerk versetzt übereinandergeschichtet - allerdings direkt aufeinander,
ohne Mörtel zu verwenden.

Das ist eine Technik, die jeder Heimwerker beherrscht.

Eine Lehmbauplatte, die nachträglich über die Mauer auf das Holzgerüst geschraubt wird, verhindert, dass die Lehmsteine herausfallen, ist eine zusätzliche Wärme- und Schalldämmung und gleichzeitig ein ebener Untergrund, der mit Lehmputz weiterbearbeitet werden kann.
Das Ergebnis ist eine hervorragende Wärmedämmung in Ihrer Wohnung.

Schnell und einfach ist die Innenschale aus Dämmplatten: Auf die Rückseite der Dämmplatte wird ganzflächig ein besonderer Lehmmörtel aufgetragen, der die Dämmplatte mit der Wand verbindet. Der Innenputz wird dann nach dem Trocknen unmittelbar auf die Dämmplatte aufgetragen.
Bereits mit dieser einfachen Konstruktion können Wärmedämmwerte von 0,3 Watt pro ein Quadratmeter und ein Grad Celsius Temperaturunterschied erreicht werden.
Der Vorteil bei der Innenverschalung mit der Lehmbauplatte ist, dass diese im Vergleich zu den zuvor beschriebenen Verfahren nur 20 mm oder 25 mm dick ist, den Raum somit kaum verkleinert und die Optik um Fenster herum nicht verändert.

 


Zurück
Parse Time: 0.114s