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Wohngifte können durch Naturbaustoffe vermeiden werden

Unsere Teppiche und Teppichböden sind chemikalisch unbedenklich und gesund

Konventionelle Teppichböden sind mit einer Vielzahl an Chemikalien belastet, die an die Luft abgegeben werden und von den Bewohnern oder Nutern der Räume eingeatmet und in den Körper aufgenommen werden. Sie sind in dem Schaumstoffrücken und in der Nutzschicht enthalten.

Wir bieten ausschließlich schadstofffreie Bodenbeläge für Ihre Wohnräume an.
Unsere Naturteppichböden bestehen aus reiner Schurwolle und echtem Trägergewebe aus Jute, Baumwolle oder Hanf. Als Klebstoff kommt ausschließlich Naturlatex zum Einsatz. Diese Böden von den Firmen Oschwald und Nordland können Sie ohne Bedenken in Ihre Wohnräume intergrieren.

 

Herstellung und Inhaltsstoffe von Naturbaustoffen:

  • Ausschließlich natürliche, strahlungsfreie, unbelastete Rohstoffe

  • In konventioneller Zementherstellung werden Tiermehle verwendet, Aspest wird im Zement entsorgt. Im Grauzement wird Filterasche aus der Müllverbrennung verwertet. Der konventionell Zement ist deshalb günstig, weil Zementindustrie Gelder für die diese Verwertung erhält. Schlacke der Müllverbrennung dient als Betonersatz

  • Natürlicher Rauch-Entschwefelungs-Gips enthält kein Blei und Quecksilber, sondern Naturgips
  • Alle Produkte sind extrem diffusionsfähig und hoch atmungsaktiv

  • Keine künstlichen Konservierungsmittel

  • Keine Lösungsmittel

  • Keine belastenden Kunststoffanteile

  • Laufende Untersuchungen hinsichtlich möglicher Schadstoffbelastungen durch anerkannte Umweltlabors

  • Erfahrung der HAGA AG Naturbaustoffe seit 1953

  • Verarbeitung mit allen üblichen Maschinen, Werkzeugen und Methoden

  • Die Produkte sind dem Naturkreislauf nur entliehen. Dahin kehren Sie nach ihrem Lebenszyklus wieder zurück.

Toxikologische Bedeutung der Lösungsmittel

Vertrauen in Rohstoffe aus der Natur

Die Entscheidung, welchen Stoffen Sie mehr vertrauen möchten, herkömmlichen oder natürlichen, liegt immer bei Ihnen. Nicht alle natürlichen Stoffe sind gesundheitsförderlich nur deswegen, weil sie in der Natur vorkommen. Sprechen Sie uns auf dieses Thema an: Es gibt bereits Naturfarben, die hauptsächlich auf Wasser und natürliche ätherische Öle zurückgreifen.

In der Herstellung der Naturfarben gibt es eine lange Tradition und viele Erfahrungen. Nicht zuletzt haben sich die Lebewesen der Erde seit Jahrmillionen an die ätherische Öle der Pflanzen anpassen können. Wer manchmal nach einem Regentag im Nadelwald spazieren geht, kennt den wohltuenden Geruch nach Tannen, der auf die ätherischen Öle der Bäume zurück zu führen ist.

Lösungsmittel lösen sich auch im menschlichen Körper

Lösungsmittel und Lösungshilfsmittel haben ein hohes gesundheitsschädigendes Potential: Sie lösen sich leicht in Flüssigkeiten und sorgen dafür, dass andere Stoffe, die von sich aus nicht lösbar sind, in der Flüssigkeit gelöst werden. Der menschliche Körper besteht zu ca. 50% aus Wasser. Das Blut hat eine wichtige Funktion als Lösungsmittel, denn viele Stoffwechselreaktionen sind nur möglich, wenn die Reaktionspartner in Lösung vorliegen. Hier können zusätzliche körperfremde gelöste Stoffe großen Schaden anrichten.

Auf gute Lüftung achten

Auch viele natürliche Lösungsmittel haben in hoher Konzentration ein Gefährdungspotential für den Menschen. Es wäre fahrlässig, generell zu behaupten, dass die Lösungsmittel in Naturfarben während der Verarbeitung immer ungefährlich seien. Achten Sie deswegen bei der Verarbeitung von Farben generell bitte immer auf gute Lüftung! Besonders ätherische Öle, die auch in Duftölen verwendet werden und in kleinen Konzentrationen als wohlriechend empfunden werden, können in hohen Konzentrationen Kopfschmerzen verursachen.

Zu Schädigungen durch Ausdampfungen herkömmlicher Farben

Zur Objektivität gehört auch zu erwähnen, dass nur für wenige herkömmliche Lösungsmittel sicher nachgewiesen ist, dass sie nachhaltige Schäden verursachen, wenn die normale Konzentration bei der Verarbeitung nicht dauerhaft überschritten wird. Aufgrund der komplexen Zusammensetzung und der schlecht rekonstruierbaren Exposition der Betroffenen wäre eine Untersuchung des Problems aber auch nur bei ernsthaften Interesse und finanzieller Unterstützung möglich - ein Interesse, dass eher die finanzschwachen Hersteller von Naturprodukten haben dürften.

Drei gesundheitsrelevante Imperative bei der Farbauswahl

Da das Thema der Bindemittel, Lösemittel, Farbstoffe und Hilfsstoffe extrem komplex ist, meinen wir: Je weniger verschiedene Komponenten ein Produkt enthält und je mehr Komponenten eine lange Traditon haben, desto sicherer ist dieses Produkt. Vergleichen Sie einmal die Deklaration einer herkömmlichen Farbe mit einer Naturfarbe ...

Deswegen sind drei Dinge absolut wichtig:

  • Während der Verarbeitung für sehr gute Lüftung sorgen
  • Darauf achten, welche Lösungsmittel in den Farben enthalten sind
  • Farben verwenden, die nach der Verarbeitung nicht mehr oder nur sehr kurz ausdunsten

Systematische Beschreibung der Zusammensetzung

Systematisch betrachtet bestehen Farben aus vier Komponenten: Bindemittel, Lösemittel, Farbstoffe/Pigmente und Hilfsstoffe. Diese werden im Folgenden für herkömmliche und natürliche Oberflächenbeschichtungen miteinander verglichen.

Bindemittel

Bindemittel bleiben als Schicht (bei Naturprodukten als Öl und / oder Harz) auf der behandelten Oberfläche zurück und verbinden die Pigmente untereinander und den Anstrich mit dem Untergrund.

In Naturfarben kommen u. a. Bienenwachs, Carnaubawachs, Dammar, Holzöl-Standöl, Kiefernharz, Lärchenharz-Balsam, Leinöl, Milch-Casein, Rizinen- und Safflor-Standöl und Sonnenblumenöl zum Einsatz.

Herkömmliche Anstriche enthalten als Bindemittel u. a. Acrylharze, Alkydharze, Polyacrylat (PA) Polyvenylacetat (PVA).

Lösungsmittel

Lösemittel lösen die Bindemittel, verdünnen die gesamte Mischung und bringen den Beschichtungsstoff so in eine verarbeitbare Konsistenz. Sie müssen nach dem Auftrag verdunsten und dabei den raschen Austritt der bei der Trocknung entstehenden Abspaltprodukte gewährleisten. Hieraus ergibt sich für die Phase der Verarbeitung eine besonders hohe Belastung der Raumluft mit Lösungsmitteln. Es gibt aber auch Lösemittel, die langsamer verdunsten und über Monate hinweg in die Raumluft übergehen.

Als natürliche Lösungsmittel werden Wasser, Orangenöl, pflanzlicher Gärungsalkohol, hochreines und - relativ selten - rektifizertes Kiefern-Balsamterpentinöl.

Natürliche Aminseifen, Lecithine sowie pflanzliche Raps- und Rizinusöl-Tenside, zum Teil in Kombination mit natürlichem Borax, ermöglichen eine kombinierte Einarbeitung von pflanzlichen Bindemitteln in Wasser und so die Herstellung eines lösungsmittelfreien Naturharz-Gemisches.

Hilfsstoffe

In konventionellen Beschichtungen findet sich eine Fülle von chemischen Hilfsstoffen: Trocknungsbeschleuniger (Sikkative), Antihautmittel, Emulgatoren, Antischaummittel, UV-Absorber, Verlaufsmittel, Benetzungshilfen, Anitabsetz- und Antiausschwimmmittel sowie Verdickungsmittel. Häufig werden sogar Pilz- und bakterientötende Mittel (Fungizide und Bakterizide) als Topfkonservierer eingesetzt.

In Naturfarben finden sich entsprechend des ökologischen Rohstoffprinzips Aminseifen, mineralisches Borax, Eucalyptusöl, Gips, Kalzium-Kobalt-Zirkonium-Trockner, Lavendelöl, pflanzliches Lecithin, Milch-Casein, Quellton, Rosmarinöl, Weizenmehl und Zirbelkiefernöl.

Farbstoffe

Bei den sog. Farbstoffen handelt es sich meist um organisch-chemische Verbindungen.

Bei alten Anstrichen wurden wurden früher schwermetallhaltige Verbindungen verwendet, die heute zum Glück verboten sind. Diese Verbindungen sind sehr giftig und teilweise krebserregend.

Künstliche Farbstoffe sind aber auch heute aus ökologischer Betrachtung problematisch: So können bei der Herstellung einer einzigen Tonne eines organisch-synthetischen roten Farbstoffes nicht weniger als neun Tonnen Abfallstoffe (Salze, Säuren, organische Abfälle) entstehen, die z. T. als hochgiftiger Sondermüll entsorgt werden müssen.

Unproblematisch und ungiftig sind die natürlich vorkommenden Erd- und Pflanzenfarben.

Wohnraumchemikalien und Gesundheitsrisiken: besser Naturdämmstoffe

Oftmals holt man sich durch die Renovierung ungewollt Chemikalien in die Wohnung, auf die beim Kauf nicht hingewiesen wurde. Später befinden sich diese Chemikalien viele Jahre in der Raumluft, da sie nur langsam ausgasen.
In Stein- und Glasfasermatten sind Phenolharze enthalten. Diese dunsten aus, wie auch viele Weichmacher, die in herkömmlichen Dämmstoffen zum EInsatz kommen können. Bei der Verbrennung dieser Materialien werden Halogene frei.

Glasfasern sind sehr spröde, die Fasern sind lungengängig und können Lungenkrebs verursachen!

In den Naturdämmstoffen sind keine chemischen, ausgasenden Stoffe enthalten. Zur Stabilisierung der Fasern wird Kartoffel- oder Maisstärke verwendet. Borsalz verhindert den Befall mit Schadinsekten zuverlässig und gast nicht aus.

Diese Produkte können Sie guten Gewissens in Ihren Wohnräumen verarbeiten, ohne Ihre Gesundheit zu gefährden.


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