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Ökologische Bautoffe sind die bessere Alternative

Ökologische Baustoffe haben nicht nur viele Vorteile für die Gesundheit und die Umwelt, sondern sind in vielen Fällen länger haltbar als konventionelle Baustoffe.
Sie haben baubiologisch gute Eigenschaften, die Problemen nach der Renovierung oder dem Bauen vorbeugen.

Bei der Renovierung und beim Bauen Ihres Eigenheims dürfen Sie ohne schlechtes Gewissen zu aller erst an sich selbst denken: 
Ihre Gesundheit ist das wertvollste Gut, die nicht durch problematische Baustoffe gefährdet werden sollte.

Natur und Gesundheit

Beim Bauen und Renovieren werden große Mengen an Material in den Wohn- und Arbeitsräumen verbaut.
Diese wechselwirken mit der Raumluft, regulieren Feuchtigkeit mehr oder weniger effektiv und geben giftige oder ungiftige gasförmige chemische Substanzen an die Raumluft ab.
Deswegen werden mit den verwendeten Baustoffen wichtige Weichen dafür gestellt, wie wohl Sie sich in Ihren Räumen fühlen und ob die Wohnung Ihrer Gesundheit zuträglich ist.

Gesundes Wohnen ist zum großen Teil eine Frage der richtigen Baustoffe.

Der Einfluss der Baustoffe auf Ihr Wohlbefinden fängt bei der Luftfeuchtigkeit an, denn in einem schwülwarmen Raum wirkt Wärme drückend und zu hohe Luftfeuchtigkeit führt auf Dauer zu Schimmel in der Wohnung. Das ist nicht nur ein optisches Problem, denn Schimmelsporen sind erwiesenermaßen gesundheitsschädlich.

Ein kalter Fußboden, der die Wärme vom Fuß abzieht und in die Fläche verteilt, kann bewirken, dass Sie häufiger an Erkältungen erkranken oder dass Sie auch im Sommer Schuhe tragen müssen, obwohl Sie sich wohler fühlen und etwas für die Gesundheit Ihrer Füße tun würden, wenn Sie barfuß laufen könnten.

Natürlich Wohlfühlen

Die Inhaltsstoffe der Baumaterialien sind ein sehr großes Thema und für Laien nicht zu überblicken. Da ist es gut zu wissen, dass aus echten ökologischen Baustoffen keine Giftstoffe austreten, die Ihnen schaden könnten.

Die Bedeutung der Baustoffe wird meistens unterschätzt

Bei einem Raum mit den Abmessungen 4m x 5m x 2,50m beträgt das Luftvolumen 50m³. Die Oberfläche, die mit Fußboden, Farbe und evtl. Deckenverkleidung gestaltet ist, beträgt insgesamt 67m². Das ist mehr als das Volumen!

Über die große Oberfläche stehen Fußboden, Decke und Wände ständig in Kontakt zu der Luft in Ihrer Wohnung.

Mit ca. 20 Atemzügen pro Minute befinden auch Sie sich, vermittelt über die Atemluft, in einer Wechselwirkung mit den Baustoffen, die in Ihrer Wohnung verarbeitet wurden.

Luftfeuchtigkeit: Raumklima und Schimmelprophylaxe

Die Luftfeuchtigkeit ist aus drei Gründen für Gebäude wichtig:

  • Die Luftfeuchtigkeit ist einer der Hauptgründe für Schimmel in der Wohnung
    (Mehr über Schimmel lesen Sie bitte auf unserer Themenseite "Schimmel vermeiden".)
  • Die Luftfeuchtigkeit ist eine wichtige Kenngröße für das Raumklima, sie bestimmt wesentlich, wie angenehm oder unangenehm der Aufenthalt in einem Raum empfunden wird.
  • Zu hohe Luftfeuchtigkeit im Sommer ist für das Gefühl der drückenden Schwüle verantwortlich, da die natürliche Kühlung des Körpers durch das Verdunsten von Wasser auf der Haut dann nicht mehr funktioniert.
  • Zu niedrige Luftfeuchtigkeit ist für das Austrocknen der Schleimhäute im Winter verantwortlich und mithin für Reizhusten und die Anfälligkeit für Erkältungen. Viren und Bakterien können über ausgetrocknete Schleimhäute leicht in den Körper eindringen.

Bereits ca. 200 Gramm Wasser pro Raum genügen, um ein angenehmes Raumklima in drückende Schwüle umschlagen zu lassen. Das ist die Menge, die in einem geschlossenen Raum nach ca. 2 Stunden von zwei Personen und einigen Zimmerpflanzen abgegeben wird. (siehe: Rechenbeispiel Luftfeuchtigkeit (unten))

Im Umkehrschluss gilt auch, dass die Raumluft sehr schnell als zu trocken empfunden wird und sich Probleme bei den Atemwegen einstellen, wenn die Luftfeuchtigkeit absinkt.

Naturbaustoffe

Bei Naturbaustoffen, die Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben, findet ein harmonischer Austausch zwischen den Baustoffen, der Luft und Ihrem Körper statt.

Natürliche Farben und Putze bestehen aus Mineralien (Kalkfarben und Lehmfarben) oder basieren auf Leinöl sowie ätherischen Ölen als Lösungsmitteln (Natur-Dispersionsfarben).

  • Mineralische Farben geben keine giftigen Stoffe ab.
  • Auch Natur-Dispersionsfarben sind bei sachgemäßer Anwendung toxikologisch unbedenklich - sie geben jedoch ätherische Öle ab.
    Allergien: Stellen Sie sicher, dass Sie nicht auf die in Natur-Dispersionsfarben enthaltenen Ätherischen Öle allergisch sind, bevor Sie sich für die Verarbeitung von natürlichen Dispersionsfarben entscheinden. Zum Beispiel sind manche Menschen auf sog. Terpene allergisch, die in Zitrusöl oder Balsam-Terpentinöl enthalten sind.

Konventionelle Materialien

Mit bunten Farben streichen ist "in" und "lustig", aber ist es auch gesund?
Von der Firma "HAGA" gibt es Kalkfarben in zahlreichen intensiven Trendfarben. Diese Farben sind gesundheitlich unbedenklich und haben noch die volle Diffusionsfähigkeit, obwohl sie einen kleinen Anteil an Kunstharzen enthalten. Diese benötigt man, um die große Menge an Pigmenten für die intensiven Farbtöne in der Farbe festhalten zu können.

Konventionelle Wandfarben sind oft leuchtend farbig und versprechen, leicht zu verarbeiten zu sein und perfekt zu decken.
Sie erscheinen als die ideale Wahl für Heimwerker, ihre negativen Eigenschaften sieht man diesen Farben nicht an.
Ganz ähnlich verhält es sich mit Lacken, Dichtungen und Wärmedämmungen, die scheinbar preiswert und und gut sind.
Diese Materialien versiegeln Ihre Wände gegen Luftfeuchtigkeit und geben oft geben oft Lösungsmittel, Lösungshilfsmittel und reaktive Hilfsstoffe in gasförmiger Form an die Raumluft ab.

Dann liegt eine einseitige Belastung Ihres Körpers mit Chemikalien vor, in den diese Giftstoffe über die dünnen Kapillargefäße der Lunge und die feuchten Schleimhäute eindringen.

Dort müssen sie nicht sofort zu Krankheiten oder Allergien führen, sie stellen aber eine dauerhafte Belastung des Immunsystems und Ihres Körpers dar.
Wenn Sie sich ständig müde und schlap fühlen oder anfällig für Krankheiten sind, können solche Wohngifte durchaus die Ursache sein.

Wenn Sie kleine Kinder haben oder sogar schwanger sind, empfehlen wir, keine frischen konventionellen Baustoffe zu verwenden oder vorher einen Baubiologen aufzusuchen.

Die Bedeutung der Naturbaustoffe: Schematische Darstellung

Insgesamt ergibt sich schematisch das folgende Bild für die Bedeutung der Naturbaustoffe:
(zum Vergrößern bitte das Bild anklicken)

Download "Die Bedeutung der Naturbaustoffe" (35KB, pdf)

Ein philosophischer Blick auf Naturbaustoffe

Außer den genannten Eigenschaften der Naturbaustoffe sind weitere Aspekte für viele Menschen ein Grund, Naturbaustoffe den konventionellen Baustoffen vorzuziehen:

  • Mit dem Einsatz von Naturbaustoffen schützen Sie die Umwelt und tragen dazu bei, die Lebensgrundlage der Kinder und kommender Generationen zu erhalten.
  • Bei der Produktion der meisten Naturbaustoffe wird darauf geachtet, dass die Arbeitsbedingungen bei der Herstellung fair und menschenwürdig sind.

Philosphischer Blick auf Naturbaustoffe: Buddha im Garten

Je nach persönlicher Provenienz und philosophischer Lebenseinstellung sind manche Menschen davon überzeugt, dass der Kontakt zur Natur einen direkten Einfluss auf ein gelungenes Leben hat.

Die Nähe zu natürlichen Materialien in der Wohnung empfinden viele Menschen als wohltuend für Körper, Geist und Seele.

In diesem Sinne schreibt Erwin Thoma:
"Der Ahorn ist der Baum der Besinnung. Gegenüber dem rasenden Stress und dem hektischen Getriebe unserer Zeit [...] bildet der Ahorn den [...] ruhigen Gegenpol. [...]
Die Energie des Ahorns [...] wirkt fein und mit Distanz. Menschen, die durch ihr Lebenstempo überhitzt, oder durch ein furchtbares Erlebnis gestresst und geschockt sind, finden beim hellen Ahornholz ihre Ruhe, den klaren Kopf und die Übersicht zur sinnvollen Ordnung des Tagesablaufes wieder."

Naturtepiche reinigen die Atemluft

Naturtepiche reinigen die Atemluft weil sie Staub binden.

Trockene Luft und Staub sind oft die Ursache für Reizhusten.

Trotz guter Hygiene leiden viele Menschen unter der Reizung Ihrer Atemwege durch Staub, der sich in der Luft ihrer Wohnung befindet.

Der Grund für dieses Problem sind Tepichböden aus synthetischen Fasern, die sich beim Gehen elektro-statisch aufladen und dann mikroskopisch feine Staubteilchen in die Luft abstoßen.
Dieser Staub findet sich auf den Möbeln wieder, wo er sich absetzen kann, ohne wieder abgestoßen zu werden.

Bei ökologischen Tepichen & Tepichböden aus Wolle oder Sisal bleibt der Staub am Boden - statt die Atemluft zu belasten.

Wenn Sie einen Naturtepich in Ihre Wohnung legen, werden Sie bald feststellen, dass der Staub, den Sie von Ihren Möbeln entfernen müssen, signifikant zurück geht.

Leichte Reinigung von Tepichen aus Wolle:
Von einem Naturtepich aus Schurwolle lässt sich Staub sehr leicht absaugen: Die Wolle ist mit einem natürlichen Fettschutz umgeben, der den Tepich vor Verschmutzungen schützt.

Diffusionsoffene Naturbaustoffe

Mineralien, Holz, Pflanzenfasern und Wolle

Soll die Luftfeuchtigkeit in Ihren Räumen über einen längeren Zeitraum im Wohlfühlbereich bleiben, ohne dass Sie ständig lüften müssen, ist es gut, diffusionsoffene Materialien im Raum zu haben.

Diese Materialien nehmen bei hohen Werten der Luftfeuchtigkeit Wasser auf und geben dieses bei trockener Luft wieder an die Luft ab.

Diffusionsoffene Naturbaustoffe in Haus und Wohnung sind:

Holz reagiert naturgemäß sehr stark auf die Luftfeuchtigkeit:

Neben dem Sog, der durch die Verdunstung von Wasser in den Blättern der Bäume entsteht, wird das Wasser nur durch die Oberflächenspannung des Wassers in den sehr feinen Kapillaren des Stammes von den Wurzeln bis zur Baumkrone befördert.

Die Höhe kann dabei mehr als 100m betragen.

Naturöl schützt das Holz vor flüssigem Wasser, es ist aber für Wasserdampf durchlässig.
So träg geöltes Holz, wie bei Parkett und Massivdielen, aktiv dazu bei, Wasser aus der Raumluft zu binden.

Haben Sie das gewusst?
Wolle kann durch ihre hygroskopischen Eigenschaften bis zu 40 % ihres Eigengewichtes an Wasser aufzunehmen, ohne dabei feucht zu wirken.
Somit kann ein Tepich oder Tepichboden aus Wolle einen viel größeren Beitrag für ein angenehmes Raumklima leisten, als ein Tepich aus synthetischen Fasern.

Formaldehyd, Lösemittel & Weichmacher vermeiden

Informieren Sie sich auf dieser Seite über:

  • Formaldehyd in Parkett
  • Weichmacher in Tepichen
  • Lösemittel und Hilfsstoffe in Farbenrphans: 2; text-align: left; text-decoration: none; text-indent: 0px; text-transf>

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Belastung der Raumluft durch Chemikalien

80% der Lebenszeit verbringen Menschen im Durchschnitt in geschlossenen Räumen, davon einen Großteil in der eigenen Wohnung.

Die Belastung der Raumluft mit Schadstoffen spielt für die Gesundheit deswegen eine entscheidende Rolle.

Für die Gesundheit schädliche Stoffe werden in der Wohnung von Möbeln, Wandfarben & Tapeten sowie den Bodenbelägen abgegeben.

Wir möchten unsere Kunden dabei unterstützen, Wohngifte zu vermeiden und ihre Gesundheit zu schützen.
Deshalb bieten wir nach bestem Wissen und Gewissen für Ihre Gesundheit unbedenkliche Farben, Bodenbeläge und Naturbaustoffe an.

Bitte beachten Sie:
Wir garantieren, dass unser Parkett nur geringe Mengen an Formaldehyd enthält und aus europäischer Herstellung stammt.
Wenn Sie einen tatsächlich formaldehydfreien Bodenbelag für Ihre Wohnung suchen, empfehlen wir Ihnen, sich die Holzböden aus massiven Holzdielen in unserer Musterausstellung genauer anzusehen.

Wenn Sie hochwertige Möbel aus Massivholz suchen, empfehlen wir Ihnen die Holzmanunfaktur in Stuttgart.

Weichmacher und organische Verbindungen in Tepichen und Tepichböden

Der Tepichflor: Schauen Sie auf die Rückseite

Tepiche und Tepichböden aus synthetischen Materialien haben den Nachteil, dass sie sich elektrostatisch aufladen und Staub abstoßen. Dieser belastet die Atemluft und reizt die Atemwege, vor allem im Winter wenn die Schleimhäute ohnehin zu trocken sind und sich selbst schlechter reinigen können, und legt sich als viel zu schnell wiederkehrende Staubschicht auf Ihre Möbel.

Schaumstoff: Weichmacher in der Rückenschicht konventioneller Tepiche

Darüber hinaus geben synthetische Tepiche oft Giftstoffe an die Raumluft ab.
Diese stammen aber nicht aus dem synthetischen Tepichflor, sondern aus der Mittelschicht (das Tufting-Gewebe) und der Rückenschicht des Tepichs sowie den Tepichklebern.

Die Rückenschicht konventioneller Tepiche besteht oft aus Schaumstoff. Dieser ist elastisch, weil er sog. Weichmacher enthält.
Das Problem der Weichmacher, die auch in anderen flexiblen Kunststoffen wie z. B. Einkaufstüten, enthalten sind, besteht darin, dass die Weichmacher keine chemische Verbindung mit dem Material eingehen, dem sie zugesetzt sind. Die Weichmacher befinden sich zwischen den chemischen Bausteinen des Trägermaterials, ganz ähnlich den Luftbläschen, die sich in Schlagsahne befinden.

Im Laufe der Zeit wandern die Weichmacher durch das Material, wobei sie in die Randzonen gelangen und dann an die Raumluft abgegeben werden.

Für das Material bedeutet das, dass dieses spröde wird: Sicher kennen Sie das Phänomen alter Gartenstühle aus Plastik, bei denen die Oberfläche sandig wird und die dann auch leicht zerbrechen.
Für Sie bedeutet dieser Vorgang, dass Sie die Weichmacher, die aus solchen Materialien entweichen, einatmen.

Gefährlich sind Weichmacher deswegen, weil sie hormonähnlich sind, d. h. der Körper verwechselt Weichmacher, die Sie über die Atemluft eingeatmet haben, mit körpereigenen Hormonen und reagiert auf die Weichmacher so, wie er auf das entsprechende Hormon reagieren würde.
Tierversuche zeigen, dass Weichmacher in höherer Konzentration fruchtschädigend wirken können.

Unsere Naturtepichböden bestehen im Unterschied zu konventionellen Tepichen aus reiner Schurwolle und echtem Trägergewebe aus Jute, Baumwolle oder Hanf.

Diese Böden können Sie ohne Bedenken in Ihre Wohnräume intergrieren.

Tepichklebstoffe: Flüchtige organische Verbindungen

Im Hinblick auf Tepichklebstoffe sollte darauf geachtet werden, ob diese leichtflüchtige organische Verbindungen enthalten, sog. VOC.

Als Klebstoff für unsere Natur-Tepiche kommt bei uns ausschließlich Tepichkleber auf Basis von Naturlatex zum Einsatz, der keine flüchtigen organischen Verbindungen enthält, z. B. der Aglaia Tepichkleber.
Das Technische Merkblatt und die Zusammensetzung können Sie hier einsehen: Aglaia Naturtepichkleber Technisches Merkblatt.

Schwermetallhaltige Farbstoffe, Feinstaub

Wussten Sie, dass sich die Tepichfasern im Laufe der Zeit durch das Gehen auf dem Tepich zu mikroskopisch feinem Staub zermahlen und so eingeatmet werden können? 
Auf diesem Weg kännen giftige Substanzen, wie zum Beispiel schwermetallhaltige Farben, die scheinbar sicher im Inneren der Faser eingeschlossen sind, in die Blutbahn gelangen!

Deswegen ist es auch bei der Wahl des Tepichbodens wichtig darauf zu achten, dass es sich um einen ökologischen Tepichboden handelt.
Oschwald färbt seine Tepichböden ausschließlich mit lebensmittelechten Säurefarben oder mit Farben, die aus Pflanzen oder Tierprodukten (rote Cochenilleschildläuse) stammen.

Sie erhalten bei uns auch Tepichböden und Tepiche, die vollkommen ungefärbt sind.
Zum Beispiel entstehen die Farben und Muster der Geysira-Tepichbodenserie von Oschwald durch die Mischung der natürlichen unterschiedlichen Fellfarben der isländischen Wollschafe.

Die ökologische Anti-Rutsch-Matte

Viele Tepiche können schwimmend verlegt werden.
Der Vorteil bei der schwimmenden Tepichverlegung ist, dass Sie vollständig ohne Klebstoffe auskommen, den Tepichboden leicht wieder entfernen können, z. B. bei einem Umzug oder zur Erneuerung des Tepichbodens und dass Sie den Tepich selbst verlegen können.

Zur Stablisierung des Tepichs bieten wir Ihnen eine ökologische Anti-Rutsch-Matte an, die aus mit Naturlatex behandelter Wolle besteht.

Lesen Sie mehr zu Schadstoffen in Tepichen:

Toxikologische Bedeutung der Lösungsmittel bei Farben

Lösungsmittel lösen sich auch im menschlichen Körper

Lösungsmittel und Lösungshilfsmittel haben ein hohes gesundheitsschädigendes Potential:
Sie lösen sich leicht in Flüssigkeiten und sorgen dafür, dass andere Stoffe, die von sich aus nicht lösbar sind, in der Flüssigkeit gelöst werden.

Da der menschliche Körper zu ca. 50% aus Wasser besteht ist er eine Umgebung, die Lösungsmittel leicht aufnimmt.
Im Blut und den Körperflüssigkeiten können körperfremde leicht lösliche Stoffe, die beim Trocknen aus Farben und Lacken entweichen und über die Atemluft aufgenommen werden,  über die Beeinflussung des Stoffwechsels großen Schaden anrichten.

Ätherische Öle als Lösungsmittel in ökologischen Farben & Lacken

Nicht alle natürlichen Stoffe sind allein deswegen gesundheitsförderlich, weil sie in der Natur vorkommen:
Viele organische Stoffe, vor allem chemische Verbindung, die leicht verdunsten und aus diesem Grund auch vom Menschen über den Geruchssinn wahrgenommen werden, sind biologische Kampfstoffe der Pflanzen gegen Schädlinge.

Zum Beispiel schützt das Nikotin die Tabak-Pflanze gegen Insektenbefall. Auch Koffein ist ein pflanzliches Insektizid.

Die Lebewesen der Erde haben sich seit Jahrmillionen an die in der Natur vorkommenden chemischen Verbindungen, wie z. B. ätherische Öle der Pflanzen, anpassen können.
So kommt es, dass Säugetiere gegen die ätherischen Öle der Pflanzen unempfindlich geworden sind, so lange diese nicht in zu hoher Konzentration auf den Organismus einwirken.

Wer nach einem Regentag im Nadelwald spazieren geht, kennt den wohltuenden Geruch nach Tannen, der auf die ätherischen Öle der Bäume zurück zu führen ist - und das, obwohl sich die Nadelbäume mit diesen Substanzen vor Insekten schützen.

Solche ätherischen Öle sind neben Wasser die üblichen Lösemittel in echten Naturfarben, z. B. von Kreidezeit, Aglaia oder Auro.

Für Menschen mit Allergieproblemen gibt es spezielle Farben, die keine ätherischen Öle als Lösemittel enthalten, sondern andere dünnflüssige Öle. Solche Farben sind beim Auftrag zwar etwas schwieriger zu handhaben, da sie etwas dickflüssiger sind und langsamer trocknen. Sie sind für allergiegeplagte Menschen aber ein ideales Produkt.

Auf gute Lüftung achten

Auch viele natürliche Lösungsmittel haben in hoher Konzentration ein Gefährdungspotential für den Menschen. Es wäre fahrlässig, generell zu behaupten, dass die Lösungsmittel in Naturfarben während der Verarbeitung immer ungefährlich seien. Deswegen sollten Sie bei der Verarbeitung von Farben grundsätzlich immer auf gute Lüftung achten!
Besonders ätherische Öle, die auch in Duftölen verwendet werden und in kleinen Konzentrationen als wohlriechend empfunden werden, können in hohen Konzentrationen Kopfschmerzen und Schwindel verursachen.

Die chemische Zusammensetzung der Farben

Farben enthalten Bindemittel, Lösemittel, Farbstoffe und Hilfsstoffe (Details siehe unten).
Konventionelle Farben und Lacke bestehen aus extrem komplexen Mischungen verschiedenster chemischer Stoffe.

Wir meinen:
Je weniger verschiedene Komponenten ein Produkt enthält und je mehr Komponenten in einer langen Traditon bewiesen haben, dass sie unschädlich für die Gesundheit sind, desto sicherer ist das Produkt.

Deswegen ist die Liste der Inhaltsstoffe bei allen Naturfarben und Lacken, die wir verkaufen, kurz und übersichtlich - und wir stellen Ihnen die Volldeklaration unserer Produkte auf Wunsch immer zur Verfügung.

Systematische Zusammensetzung der Farben

Systematisch betrachtet bestehen Farben aus vier Komponenten:

  • Bindemittel
  • Lösemittel
  • Farbstoffe bzw. Pigmente
  • Hilfsstoffe

Diese Inhaltsstoffe der Farben werden im Folgenden für herkömmliche und natürliche Farben miteinander verglichen.

Bindemittel in Farben & Lacken

Bindemittel bleiben als Schicht (bei Naturprodukten als Öl und / oder Harz) auf der behandelten Oberfläche zurück und verbinden die Pigmente untereinander und den Anstrich mit dem Untergrund.

In ökologischen Farben kommen u. a. Bienenwachs, Carnaubawachs, Dammar, Holzöl-Standöl, Kiefernharz, Lärchenharz-Balsam, Leinöl, Milch-Casein, Rizinen- und Safflor-Standöl und Sonnenblumenöl zum Einsatz.

Herkömmliche Farben enthalten als Bindemittel u. a. Acrylharze, Alkydharze, Polyacrylat (PA) Polyvenylacetat (PVA).

Lösemittel in Farben & Lacken

Lösemittel lösen die Bindemittel, verdünnen die gesamte Mischung und bringen den Beschichtungsstoff so in eine verarbeitbare Konsistenz.

Die Lösemittel müssen nach dem Auftrag verdunsten und dabei den raschen Austritt der bei der Trocknung entstehenden Abspaltprodukte gewährleisten.
Hieraus ergibt sich für die Phase der Verarbeitung eine besonders hohe Belastung der Raumluft mit Lösemitteln.

Es gibt aber auch Lösemittel, die langsamer verdunsten und über Monate hinweg in die Raumluft übergehen.

Als natürliche Lösungsmittel in ökologischen Farben werden Wasser, Orangenöl, pflanzlicher Gärungsalkohol, hochreines und - relativ selten - rektifizertes Kiefern-Balsamterpentinöl.

Natürliche Aminseifen, Lecithine sowie pflanzliche Raps- und Rizinusöl-Tenside, zum Teil in Kombination mit natürlichem Borax, ermöglichen eine kombinierte Einarbeitung von pflanzlichen Bindemitteln in Wasser und so die Herstellung eines lösungsmittelfreien Naturharz-Gemisches.

In konventionellen Wand-Farben werden heute meistens keine Lösemittel außer Wasser eingesetzt. Die Wandfarben sind in dieser Hinsicht meistens gesundheitlich unbedenklich.
Sie enthalten aber oft Weichmacher und andere gesundheitsschädliche Beistoffe.

Konventionelle Farben für Holz und Metall sind dagegen nicht frei von Lösemitteln.
Besonders gefährlich sind dabei die aromatischen Kohlenwasserstoffe und die chlorierten Kohlenwasserstoffe.

Hilfsstoffe in Farben & Lacken

In Naturfarben finden sich entsprechend des ökologischen Rohstoffprinzips Aminseifen, mineralisches Borax, Eucalyptusöl, Gips, Kalzium-Kobalt-Zirkonium-Trockner, Lavendelöl, pflanzliches Lecithin, Milch-Casein, Quellton, Rosmarinöl, Weizenmehl und Zirbelkiefernöl als Hilfsstoffe.

In konventionellen Farben findet sich eine Fülle von chemischen Hilfsstoffen:
Trocknungsbeschleuniger (Sikkative), Antihautmittel, Emulgatoren, Antischaummittel, UV-Absorber, Verlaufsmittel, Benetzungshilfen, Anitabsetz- und Antiausschwimmmittel sowie Verdickungsmittel.
Häufig werden sogar Pilz- und bakterientötende Mittel (Fungizide und Bakterizide) als Topfkonservierer eingesetzt.

Konventionelle Wand-Farben sind seit einiger Zeit grötenteils lösemittelfrei. Das ist gut so, jedoch stellen die verschiedenen Hilfsstoffe, die in großer Zahl in konventionellen Farben eingesetzt werden, eine ernst zu nehmendes gesundheitliches Risiko dar.

Farbstoffe bzw. Pigmente in Farben & Lacken

Bei den sog. Farbstoffen handelt es sich um Stoffe, die nur bestimmte Lichtanteile des weißen Sonnenlichts reflektieren und deswegen farbig wirken. 

Es gibt mineralische Pigmente, wie sie z. B. in farbigen Steinen vorkommen, und organische Pigmente, die aus Kohlenstoffen und Metallen sowie Metalloxiden hergestellt werden.

Bei alten Anstrichen wurden schwermetallhaltige Verbindungen verwendet, die heute verboten sind. Diese Verbindungen sind sehr giftig und teilweise krebserregend.

Künstliche Farbstoffe, die in herkömmlichen Farben eingesetzt werden, sind aber auch heute aus ökologischer Betrachtung problematisch:
So können bei der Herstellung einer einzigen Tonne eines organisch-synthetischen roten Farbstoffes nicht weniger als neun Tonnen Abfallstoffe (Salze, Säuren, organische Abfälle) entstehen, die z. T. als hochgiftiger Sondermüll entsorgt werden müssen.

Für den Endverbraucher nachteilig ist, dass organische Farbstoffe durch Sonnenlicht zerstört werden:
Organische Farbstoffe bestehen in ihrer chemischen Struktur zum großen Teil aus Kohlenstoff. Einwertige Kohlenstoffbindungen sind aber nicht sehr stabil (weshalb Kohlenstoff in Form von Zucker und Stärke auch so leicht vom Körper bei der Verdauung zerlegt werden kann).
Der UV-Anteil des Sonnenlichts zerstört die organischen Farbstoffe und die Farbe bleicht aus.

Bei Farbanstrichen an der Hausfassade können Sie diesen Effekt bei vielen Häusern beobachten, wenn Sie die Sonnenseite mit der Schattenseite des Hauses vergleichen.

Mineralische Farb-Pigmente bleichen nicht aus, da die mineralischen Pigmente chemisch stabiler sind.

Solche mineralischen Pigmente setzen wir in unseren Naturfarben hauptsächlich ein.
Wegen der schönen Farbwirkung werden bei Lasurtechniken in manchen Fällen natürliche Pflanzenpigmente verwendet.

Im Innenraum an Wänden, die nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, ist die Verwendung von Pflanzenpigmenten im Hinblick auf ein Ausbleichen relativ unproblematisch.
Im konkreten Fall muss die lange Beständigkeit der Farbe gegen Ausbleichen und die Wichtigkeit eines bestimmten Farbton gegeneinander abgewogen werden.

Unproblematisch und ungiftig sind sowohl die natürlich vorkommenden mineralischen Erdfarben als auch die natürlichen Pflanzenfarben.