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Headline MarkierungÖkologische Dämmstoffe

Wärmedämmung mit Hanf: Hanffeld

Innendämmung mit ökologischen Dämmstoffen

Unger Diffutherm bietet zwei besonders interessante Neuigkeiten für die Innendämmung:

  • "UdiIN Reco" wird an der Wand verschraubt.
    Durch einen patentierten Rückholverschluss können bei der Montage Unebenheiten bis 2 cm ausgeglichen werden.
  • "UdiIN Reco" hat gegenüber normalen Holzweichfaserplatten ein besonders schnelles Austrocknungsverhalten. Dadurch können dickere Wanddämmungen als üblich angebracht werden, ohne dass eine Dampfsperre (Folie) montiert werden muss. Das erleichtert die Montage deutlich und man braucht sich keine Sorgen darüber zu machen, ob die Folie nach Jahren wirklich noch dicht ist.

Zur Produktbeschreibung auf der Homepage von Unger Diffutherm: UdiIN RECO Innendämmung

  • UdiIN 2cm ist ein einfaches und effektives Dämmverfahren für alle Situationen, in denen keine dicke Wärmedämmung aufgebracht werden kann oder soll, zum Beispiel hinter Heizungen oder in Fensterlaibungen etc.
  • "UdiIN 2cm" ist nur 2 cm dick, erreicht aber trotzdem eine hohe Wärmedämmung: Auf der Rückseite der Holzweichfaser Dämmplatte ist eine bienenwabenartige Schicht aus Pappe angebracht. Durch die unzähligen kleinen Luftkammern wird eine hohe Dämmwirkung wie bei eine Doppelverglasung bei Fenstern erreicht.
    "UdiIn 2cm" wird ohne Dübel direkt auf die Wand geklebt.

Zur Produktbeschreibung: UdiIn 2cm Innendämmung

Holzweichfaser-Innendämmung von ClayTec für Wandputze aus Lehm

Die Firma Claytec hat eine Wärmedämmsystem entwickelt, das es erlaubt, die dämmende Holzweichfaserplatte in Kombination mit Lehmkleber und Lehmputz zu verarbeiten.

Die vielen Vorteile des Lehmputzes, wie die hohe Absorptionsfähigkeit für Luftfeuchtigkeit und die einfache Überarbeitbarkeit bei Beschädigungen und Kratzern (einfach anfeuchten und wieder glatt spachteln) können so ausgenutzt werden.

Hier geht es zum Produktvideo bei Youtube:

Lehm-Innendämmung: https://www.youtube.com/watch?v=oH-M9jFjK5E

Diffusionsbremsen: Schutz der Dämmstoffe vor Feuchtigkeit

Naturdämmstoffe wie Holzweichfaserplatten können wie jedes organische Material durch die Arbeit von Mikroorganismen zersetzt werden.
Das ist gut so, da diese Werkstoffe am Ende der Werkstofflebenszeit die Natur nicht belasten.

Bei der Verwendung der ökologischen Dämmstoffe muss aber darauf geachtet werden, dass diese keiner unmittelbaren Feuchtigkeit ausgesetzt sind.

Für den Schutz der Dämmstoffe vor Feuchtigkeit gibt es spezielle Dichtmaterialien, die den Kontakt mit Wassertröpfchen verhindern und gleichzeitig Wasserdampf passieren lassen.

Feuchtigkeit im Dachbereich schließen sie aus, indem

  • das Vordach mit GUTEX Multiplex Top bitumiert und
  • eine Winddichtungsplane eingebaut wird. 

Für die Außendämmung ihres Gebäudes wird eine sog. Vorsatzschalung aus Holz angebracht, hinter der die Dämmmaterialien geschützt sind.

Wenn eine wasserdampf-undurchlässige Außendämmung am Gebäude installiert wurde, müssen hinter der Innendämmung Feuchtigkeitssperren oder Diffusionsbremsen eingebaut werden, da sonst Feuchtigkeit aus dem Innenraum in das Mauerwerk hineindiffundiert und sich dort, wegen der undurchlässigen Außendämmung, staut.

Die Gutex Dämmplatten aus Holzfasern für die Außenfassade können direkt verputzt und so vor Feuchtigkeit geschützt werden.

Diffusionsbremsen bei dickeren Dämmplatten

Bei luftdicht verschlossenen Fassaden (z. B. bereits vorhandene konventionelle Wäremdämmung) und praktisch bei allen Fällen der Wärmedämmung im Dach kann auf wasserdampfdichte Diffusionsbremsen nicht verzichtet werden.
Die Diffusionsbremsen sorgen dafür, dass keine Feuchtigkeit aus der Zimmerluft in das Mauerwerk gelangen kann. Diese würde hinter der Wärmedämmung oder sogar in der Wärmedämmung auskondensieren und die Wände durchfeuchten. Die Feuchtigkeit führt dann zu Schäden im Mauerwerk und zu Schimmelbildung.

Diffusionsbremsen werden immer dann benötigt, wenn die Feuchtigkeit, die sich in der Wärmedämmung einlagert, nicht mehr vollständig an die Zimmerluft abgegeben werden kann, das heißt, wenn die Trocknung der Wärmedämmung durch die Zimmerluft nicht ausreicht.

Das ist bei dicken Holzfaserdämmplatten und bei allen konventionellen, nicht diffusionsoffenen / atmungsaktiven Dämmstoffen der Fall. 

Ökologische Dämmstoffe sind umweltfreundlich

Ökologische Dämmstoffe bestehen aus den natürlichen Pflanzenfasern von Hanf und Flachs oder aus Wolle.
Sie sind in der Produktion umweltfreundlich und biologisch abbaubar.

Die Umwelt-Bilanz der Hanf-Dämmstoffe und Flach-Dämmstoffe ist besonders gut, da der Hanf mehr CO2 in dem Pflanzen-Material einbaut als für die Produktion der Dämmmatten verbraucht wird.

Die Holzdämmplatten der Firma Gutex sind ebenfalls biologisch abbaubar, jedoch benötigen sie sehr viel Zeit dafür weil die Holzfasern mit Klebstoff vermischt sind.

Ökologische Dämmstoffe erzeugen keinen gefählichen Staub

Wärmedämmung zuschneiden mit Säge

Die Pflanzenfasern erzeugen keinen gefährlichen Staub, wie bei Mineralwolle, und können mit bloßen Händen verarbeitet werden.

Im Unterschied zur Holzfaser-Dämmplatte wird die Flachs-Dämmmatte ohne Klebstoffe hergestellt.

Hinweis:
Vermeiden Sie aus allgemeinen gesundheitlichen Gründen trotzdem, Staub in großen Mengen einzuatmen.

Wärmedämmung am Dach mit Hanf-Dämmmatten 

Ökologische Dämmstoffe geben keine giftigen Gase ab

In den Naturdämmstoffen sind keine chemischen, ausgasenden Stoffe enthalten:

  • Zur Stabilisierung der Fasern wird Kartoffel- oder Maisstärke verwendet.
  • Borsalz verhindert den Befall mit Schadinsekten zuverlässig, es ist mineralisch und kann das Material nicht in Form von Gasen verlassen.

Ökologische Dämmstoffe regulieren die Feuchtigkeit und beugen Schimmel vor

Im Hinblick auf das Raumklima hat der Einsatz ökologischer Dämmstoffe für die Wärmedämmung den Vorteil, dass die ökologischen Dämmstoffe Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen, speichern, und wieder an die Luft abgeben.

Die Pflanzenfasern und Wolle können von Natur aus Feuchtigkeit aufnehmen. Durch diese Eigenschaft puffern Naturdämmstoffe den Anstieg der Luftfeuchtigkeit ab.
So werden hohe Werte der Luftfeuchtigkeit verhindert, die der Schimmel für das Wachstum benötigt.

Dämmstoffe für die Altbausanierung: Rollenware  Stopfwolle zur Wärmedämmung, Altbau Stopfwolle zur Wärmedämmung bei der Altbausanierung

Ökologische Dämmstoffe bleiben elastisch

Altbausanierung: Wärmedämmung an der Wand innen

Bei der Abdichtung von Fensterrahmen oder, wie im Bild, von Dach-Anschlussfugen sind Naturdämmstoffe auf lange Sicht überlegen:

  • Fugenstreifen aus Hanf, z. B. am Fensterrahmen, bleiben elastisch.
  • PU-Schaum wird früher oder später spröde weil die Weichmacher im Schaum wandern und ausgasen.

Unter dem Putz entstehen dann für das Auge unsichtbare Abrissfugen in den ausgespritzten Hohlräumen. Dort versagt die Wärmedämmung, eine sog. Wärmebrücke entsteht.

Solche Wärmebrücken sind oft ein Ort, an dem Feuchtigkeit kondensiert und sich Schimmel bildet.

Wärmedämmung im Außenbereich: Brandschutz

Als Wärmedämmung der Fassade empfehlen wir, Holzfaser-Dämmplatten der Firma GUTEX zu verwenden. Diese haben bei Beflammungs-Experimenten sehr gute Brandschutzeigenschaften gezeigt.

Sehr gute Brandschutz-Eigenschaften der Gutex-Holzdämmplatten

Wärmedämmplatten aus Holzfasern der Firma Gutex haben signifikant bessere Brandschutzeigenschaften als Mineralwolle und Styropor.

  • Styropor hat im Brandfall überhaupt keine Schutzfunktion, da es nach wenigen Minuten schmilzt.
  • Mineralwolle schmilzt nicht, sie kann Wärme aber nicht abbauen und erhitzt sich deswegen nach ca. 10 Minuten auf der dem Feuer abgewandten Seiten auf brand-kritische Temperaturen.
  • Gutex Dämmplatten brennen nicht, sie verkohlen langsam und verbrauchen dabei die Energie des Feuers.

Holz brennt nur, wenn es eine große Oberfläche hat, z. B. brennen dünnere Äste oder gehacktes Brennholz.
Ein dickes Stück Holz, z. B. ein größerer Stamm, brennt nicht, wenn er ins Feuer gelegt wird. Nach mehreren Stunden ist noch immer nur die Außenseite verkohlt.

Beim Verkohlen wird die Wärme des Feuers für die chemischen Reaktionen, die beim Verkohlen ablaufen, verbraucht.

Der Vorteil:
Die dem Feuer abgewandte Seite der Gutex Dämmplatte bleibt sehr lang signifikant kühler als bei einer vergleichbaren Dämmplatte aus Mineralwolle, was bedeutet, dass die Temperatur im Innenbereich für Personen, die dort evtl. eingeschlossen sind, niedriger und eher zu ertragen ist und dass sich Gegenstände an der Wand, z. B. Schränke und Gardinen, nicht so schnell von selbst entzünden.

Wärmedämmung als Schutz vor sommerlicher Hitze

Die Phasenverschiebung an heißen Tagen: Das Dach bleibt bis zum Abend kühl.

Bei Wärmedämmung denkt man normalerweise zuerst an den Energieverlust durch Wände und Fenster nach außen, wenn die Wohnräume im Winter beheizt werden. Doch es auch umgekehrt ist Wärmedämmung sinnvoll:

Im Sommer ist es wichtig, sich vor den hohen Temperaturen zu schützen.
Falls Sie eine Klimaanlage betreiben, resultiert aus dem guten Wärmeschutz eine deutliche Einsparung an Strom und CO2.

Die Wärmedämmung als Schutz vor Hitze ist für Dachgeschoss-Wohnungen besonders wichtig, da die schrägen Dachflächen von der Sonnenstrahlung stark aufgeheizt werden.

Das Diagramm zeigt eine Phasenverschiebung von 10 Stunden. Das bedeutet, dass sich der Raum unter dem Dach erst 10 Stunden nach der größten Hitze zur Mittagszeit erwärmt.
Die Erwärmung am Abend ist nicht so schlimm wie die am Tag, denn die Dämmplatten kühlen durch die kältere Außentemperatur nach außen hin ab und die Wärme, die in Richtung Ihrer Wohnung abgegeben wird, können Sie abends durch Lüften leicht abführen.

Naturfasern sind ein sommerlicher Wärmeschutz gegen die heiße Luft außerhalb des Gebäudes weil sie Wärme gut speichern können.

Die Temperaturleitzahl: wichtige Kenngröße für effektive Wärmedämmungen

Die Flachsfaser hat eine hohe spezifische Fähigkeit, Wärme zu speichern.
Auch Holzfaserplatten aus Nadelholz speichern Wärme sehr gut (Bild: roter Balken).
Diese Eigenschaft wird über die sog. Temperaturleitzahl angegeben (untere Achse des Diagramms).

Weil ökologische Dämmstoffe die Wärme speichern, die von den warmen Ziegeln nach innen zum Wohnbereich hin abgegeben wird, kann die Wärme nicht bin in die Wohnung vordringen.  So bleibt die Raumluft deutlich kühler.

 

Denken Sie bei dem Thema "Dämmstoffe" an Ihre Gesundheit!

 

Wärmedämmung mit Dämmstoffen aus Mineralwolle, Mineralwolle einbauen

 

Styropor und Mineralwolle sind konventionelle Dämmstoffe, die zu sehr günstigen Preisen verkauft und deswegen leider in den allermeisten Fällen verbaut werden
Styropor kann zu Schimmel in der Wohnung führen, Mineralwolle birgt ein Risiko für Lungenkrebs.

 

Wir zeigen Ihnen, wie Sie besser dämmen und Ihre Gesundheit schützen.

 

Wollen Sie diese Produkte wirklich verarbeiten?

 

Wärmedämmung mit Dämmstoff aus StyroporWärmedämmung mit Dämmstoff aus Mineralwolle

 

Styropor: schlechte Brandschutz-Eigenschaften

 

Wärmedämmung & Brandschutz: Styropor hat schlechte Brandschutz-Eigenschaften

 

Styropor birgt beim Verarbeiten abgesehen von dem Styropor-Klebstoff, mit dem die Styropor-Platten auf die Hauswand geklebt werden, keine Gesundheitsrisiken.

 

Styropor ist aus zwei Gründen kein gutes Material für die Wärmedämmung:

 

  • Styropor ist undurchlässig für Feuchtigkeit und bewirkt, dass sich Wasser in der Hauswand sammelt: 
    Das verursacht Schimmel.
  • Styropor hat sehr schlechte Brandschutz-Eigenschaften:
    Im Falle eines Hausbrandes schmiltz Styropor in kürzester Zeit und hat dann keine Schutzfunktion mehr.
  • Wenn Styropor verbrennt entstehen giftige Halogene.

 

Mineralwolle: lungengängiger Staub!

 

Lunge, gesund & krank durch gefährliche Stäube, zum Beispiel von mineralischen Wärmedämmplatten

 

Mineralwolle ist beim Verarbeiten extrem gesundheitsschädlich, da Mineralwolle aus glasähnlichen, extrem dünnen Fäden besteht. Die Mineralwolle bricht beim Verarbeiten (Zuschneiden, Transport, Montage) und erzeugt haarfeinen, nadelartigen Staub, der sich in der Haut festsetzt, in Schleimhäute eindringt und die Augen reizt.

 

Die Fasern der Mineralwolle sind lungengängig!
Gelangt der Staub der Mineralwolle in die Lunge, kann er dort viele Jahre lang verbleiben und Entzündungen oder evtl. Lungenkrebs hervorrufen.
Die Stäube der Mineralwolle sind als "möglicherweise krebserregend" eingestuft. (siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Mineralwolle)

 

In Stein- und Glasfasermatten sind Phenolharze enthalten, diese gesundheitsschädliche Gase an die Luft abgeben.
Wird Mineralwolle im Dachbereich zur Wärmedämmung einer Dachgeschoss-Wohnung verwendet, so können diese Dämpfe in die Wohnung gelangen.

 

Wohnschimmel durch falsche Wärmedämmung

 

Nicht isolierte Altbauten trocknen durch Luft- und Feuchtigkeitszirkulationen

 

Die Baustoffe der Altbauten erlauben, dass Feuchtigkeit direkt durch die Wand nach außen diffundieren kann:
Nach und nach durchdringt Wasserdampf die Putzschicht, erreicht das Mauerwerk, danach den Fassadenputz und erreicht dann die Außenluft.
Dieser Vorgang sollte so weit wie möglich mit einer ökologischen und diffusionsoffenen Wärmedämmung erhalten bleiben, damit das Haus auch nach der Installation einer Wärmedämmung weiterhin von selbst trocknen kann.

 

Mit Styropor isolierte Altbauten haben das Risiko, auf Dauer zu feucht zu werden

 

Wärmedämmung einer Fassade mit Dämmplatten aus Styropor

 

Wird das Gebäude bei einer Altbausanierung gegen Wärmeverlust gedämmt, wird oft mit dem Wärmetransport auch der Feuchtigkeitstransport und damit die selbständige Trocknung des Gebäudes vollständig unterbunden.

 

Der Feuchtigkeitsstau in der Wohnung ist dann die Voraussetzung für Schimmel, der auf Grund der hohen Luftfeuchtigkeit und der Feuchtigkeitskonzentration in der Wand geeignete Wachstumsbedingungen vorfindet.

 

Ein Beispiel für ein Material, das Wärme sehr gut isoliert und gleichzeitig vollkommen dicht gegen Wasserdampf abschließt, ist Styropor.

 

Risikoarme Wärmedämmung mit ökologischen Dämmstoffen

 

Ökologische Dämmstoffe können Feuchtigkeit in der Faser weiterleiten.
Der Weg Raumluft - Dämmstoff (innen) - Hauswand - Dämmstoff (außen) - Putz - Außenluft ist bei ökologischen Dämmstoffen und diffusionsoffener Fassadenfarbe möglich und sorgt für die kontinuierliche Trocknung des Gebäudes.

Diese Firmen bieten Wärmedämmung durch ökologische Dämmstoffe an:

  • UNGER DIFFUTHERM Wärmedämmung aus Holzfaserplatten für:
    Fassadendämmung, Innendämmung, Trockenbausysteme und Dachdämmung.
    Link: Udi - Unger Diffutherm Wärmedämmung
  • GUTEX - Wärmedämmung aus Holzfasern. Link: Gutex
  • HAGA - Wärmedämmung aus Mineralischem Kalkputz, Silikatplatten und Holzfaserdämmplatten.
    Link: HAGA WDVS Wärmedämmung
  • THERMOHANF - Wärmedämmung aus Hanf. Link: Thermohanf
  • FLACHSHAUS - Wärmedämmung mit Flachs. Link: Flachshaus
  • ALCHIMEA - Wärmedämmung mit Wolle und wärmedämmende Stopfwolle. Link: Alchimea