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Sachverständiger für Schimmelsanierung

Als Sachverständiger für Schimmelsanierung (vom TÜV-Süd zertifiert, Redstone Akademie) erkläre ich Ihnen, welche Ursachen für den Schimmel verantwortlich sind und wie diese behoben werden können. Nur wenn die Ursachen behoben werden, wird dem Schimmelbefall wirksam vorgebeugt. Chemische Schimmelvernichter sind eine Übergangslösung bis die Schimmelsanierung durchgeführt werden kann, damit der Schimmel und die Sporen kurzfristig abgetötet werden und sich der Schimmel nicht auf andere Raumbereiche überträgt.

Schimmelsanierung: Das ist zu tun

Schimmel tritt immer bei Feuchtigkeit auf. Das heißt, dass Wasser an der Wand kondensiert. Anders ausgedrückt: Der Taupunkt wird unterschritten, es ist also zu feucht oder zu kalt. 

Den Taupunkt zu vermeiden kann genau zwei Dinge bedeuten: 

  1. Reduzieren Sie die Luftfeuchtigkeit: Lüften Sie genug? Sind die Fenster zu dicht? Müssen lüftungstechnische Anlagen eingebaut werden? 
  2. Gibt es Wärmebrücken? Dann ist Ihre Wand dort kälter, als zulässig. Hier müssen bauliche Änderungen vorgenommen werden: Wärmedämmung der Wärmebrücken. 
  3. Schimmelentfernung: geeignete Schutzmaßnahmen, die verhindern, dass sich die Schimmelsporen ausbreiten!!

Nutzerverhalten bei Schimmelfällen: Lüftung

Luftdichtheit der Gebäudehülle

Oft wissen die Bewohner, dass sie mehr lüften müssen und geben sich redliche Mühe. Trotzdem lüften sie insgesamt zu wenig. 

Dass Lüften nicht ausreicht ist durchaus plausibel, denn die Gebäudehülle ist oft so dicht ist, dass trotz mehrmaligem Querlüften (3 bis 4 mal pro Tag) nicht genug Feuchtigkeit abgeführt werden kann. Das ist dann der Fall, wenn für die Wohnung oder für das Gebäude kein Lüftungskonzept erstellt wurde. Die modernen Fenster sind heute so dicht, dass die selbständige "Zwangslüftung" durch "Baufehler / Ritzen" nicht mehr ausreicht. 3 bis 4 mal pro Tag lüften ist nur dann ausreichend, wenn zusätzlich ein konstanter Luftstrom besteht. Ansonsten müsste bis zu 10 mal pro Tag gelüftet werden, was nicht möglich ist. 

Kontrollierte Wohnungslüftung

Kontrollierte Wohungslüftung ist die Antwort auf die heutzutage mögliche und gesetzlich vorgeschriebene perfekte Abdichtung der Gebäudehülle. Der moderne Stand der Technik besteht darin, dass die selbständige Lüftung bzw. Zwangslüftung nicht mehr Baufehlern mehr oder weniger zufällig überlassen wird, sondern dass der Luftdurchsatz genau berechnet und gesteuert wird.

Für die Kontrollierte Wohnungslüftung gibt es Fensterfalzlüfter, Außenluftdurchlässe und selbstregulierende Lüftungskonzepte (feuchtigskeitssensible Membranen und durch Sensoren gesteuerte elektrische Lüfter).

Die Vorteile sind weniger Wärmeverlust und maßgeschneiderter Luftdurchsatz.  

Messdienstleister BlowerDoor

Als zertifizierter Messdienstleister für die BlowerDoor Differenzdruckmessung bestimmen wir die Gebäudedichtigkeit (n-50 Wert) und berechne, wie viel zusätzliche Lüftung Sie zusätzlich zum manuellen Fensterlüften benötigen. 

Die Bestimmung der n-50 Wertes, der für die Erstellung eines Energieausweises notwendig ist, kann von uns ebenfalls durchgeführt werden. 

Wärmebrücken entfernen

Wärmebrücken sind kalte Stellen an Wänden oder insgesamt zu kalte Wände. Das ist die Regel bei Häusern, die nicht von außen gedämmt wurden.

Wenn die Oberflächentemperatur an irgendeinem Tag im Jahr  bei 20 Grad Zimmerlufttemperatur und 50 % relativer Luftfeuchtigkeit unter 12,6 Grad Celsius sinkt, werden die baurechtlichen Vorschriften DIN 4108-3 unterschritten

Wärmebrücken lassen sich leicht finden. 

Das Problem beginnt mit der Methode, wie die Wärmebrücke zu beseitigen ist. 

  1. Dämmung der Außenwand:
    Dämmen Sie am besten die Fassade. Dabei ist es leicht, Probleme mit Tauwasser zu vermeiden. Insbesondere, da dann keine Dampfbremse eingebaut werden muss. Der Dämmstoff trocknet nach außen. 
  2. Dämmung der Innenwand, Innendämmung:
    Damit sich kein Tauwasser im Dämmstoff oder hinter dem Dämmstoff bildet, muss eine Dampfbremse eingebaut werden. Eine Dampfbremse ist eine wasserdampfundurchlässige Folie, die keinerlei Fugen hat, durch die feuchte Luft eindringen kann: Die Dampfbremse muss mit äußerster Sorgfalt an den angrenzenden Flächen angeklebt werden.  

Dämmung der gesamten Außenwand

Es ist immer notwendig, die gesamte Außenwand und die Fensterlaibungen zu dämmen sowie im Anschlussbereich die anstoßenden Innenwände und die Decke, damit sich die Kälte der Außenwand nicht auf die Innenseite übertragen kann.